Sofalesungen

Aidin Halimi
«In den Flügeln das Licht»

© Jonas Samson Völk

Zürich

So 25.10.2026 17:00 Uhr

zu Gast bei Pierre und Muriel

Eintritt Zahl, was du magst: 10 / 20 / 30 (mit KulturLegi 5.-)

Die Wohnung der Gastgeber*innen ist im 1. Stock (ohne Lift) und deshalb leider nicht barrierefrei zugänglich.

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Aidin Halimi

geboren und aufgewachsen im Iran, emigrierte mit 16 Jahren nach Deutschland. Er studierte Deutsche Literatur und Geschichte und lebt und arbeitet als Autor, Poetry Slammer und Comedian in Berlin. 2021 gewann er die Berlin-Brandenburg-Meisterschaften im Poetry Slam. Eine Textsammlung ist unter dem Titel Hinundherkunft erschienen. In den Flügeln das Licht ist Halimis erster Roman und geprägt von seiner eigenen Lebensgeschichte.

Moderation:

Mërgim Gutaj

wurde 1992 in Gjakovë, Kosova, geboren und lebt heute in Zürich. Hauptberuflich ist er Jurist und Doktorand im Bereich der Demokratieforschung. Nebenbei ist er Co-Editor des multilingualen Kunst- und Literaturkollektivs zwischentext, und neben dem Nebenbei schreibt er eigene Texte. Dazwischen arbeitet er an «kosova aesthetics», einer fotografischen Sammlung, die mit westlich geprägten Vorstellungen von Ästhetik bricht.

«In den Flügeln das Licht»

Kāveh wächst im Iran der Revolution auf. Während sein Vater als Oppositioneller von einem Tag auf den anderen im berüchtigten Evin-Gefängnis verschwindet, hält die Mutter den brüchigen Alltag für Kāveh und seinen jüngeren Bruder Ābtin aufrecht. Sie verlassen Teheran, ziehen ins Haus der Großeltern am Rande eines Bergs, wo Ābtin Zuflucht im großen Garten und Kāveh in der Buchhandlung von Frau Medādi findet. Zu ihrem neuen Leben gehören auch Besuche bei ihrem Vater im Gefängnis – bis auf einmal alles zerbricht.

Aidin Halimi erzählt leuchtend von einem Heranwachsen im Schatten der Geschichte – zwischen Angst und Hoffnung auf ein freies Leben, getragen von der Liebe der Eltern.

In welchem Buch wärst du gerne mit dabei?

Schahnameh (Das Buch der Könige) von Ferdosi. Wenn, dann möchte ich in einem Buch dabei sein, in dem es von fantastischen Wesen wimmelt und ich zahlreiche Abenteuer zu bestehen habe.

Welches Buch hat dich am meisten geprägt?

In meinen frühen Teenager Jahren die Gedichte von Sohrab Sepehri und der Roman "Die Früchte des Zorns" von John Steinbeck. Später mit achtzehn "Also sprach Zarathustra" von Nietzsche: hier hat mich die Verschmelzung von Poesie und Philosophie und die Kompromisslosigkeit des Autors beeindruckt. In den letzten Jahren fand ich Karen Köhlers "Miroloi", Emily Mandels "Das Meer der endlosen Ruhe" und Margaret Atwoods "Oryx und Crake" sehr prägend.

Welches Buch würdest du niemals in der Tram lesen?

Den Koran. Aufgrund meines Aussehens würde ich keine falschen Eindrücke erwecken wollen ;)

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