Sofalesungen

Micha Friemel
«Ausser mir»

© Nina Mann

St. Gallen

So 08.11.2026 17:00 Uhr

zu Gast bei Andrea, St. Georgenstrasse 104, 9011 St. Gallen

Eintritt

Zahl, was du magst: 10 / 20 / 30 (mit KulturLegi 5.-) // GdSL-Mitglieder gratis

Keine/kaum Parkplätze vorhanden; bitte mit ÖV anreisen

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Micha Friemel

1981 geboren, studierte Geschichte und Germanistik in Basel und Literarisches Schreiben in Biel. Sie lebt in Sta. Maria Val Müstair. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Tim Krohn, kümmert sie sich um ihre vier Kinder und die Chasa Parli, eine kleine Pension für kreativen Rückzug. Ihre zwei Bilderbücher Lulu in der Mitte und Oma Erbse, illustriert von Jacky Gleich, sind bei Hanser erschienen. Beide wurden vom Deutschlandfunk unter die »Besten 7 Bücher für junge Leser« gewählt, und Lulu in der Mitte war 2020 für den Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis nominiert. »Ausser mir« ist ihr erster Roman.

Moderation:

Vera Zatti

ist seit 2025 Redaktorin bei «Saiten» und verantwortlich für den Kulturnewsletter. Am liebsten schreibt sie über Ausstellungen, Literatur und Filme. Nebenher schliesst sie ihren Master in Kulturwissenschaften und Deutscher Literatur an der Uni Zürich ab. 

«Ausser mir»

Die Liebesbeziehung von Marie und Mattia war stets turbulent. Inzwischen sind sie verheiratet und haben zwei Kinder. Ihre Streitereien werden immer heftiger, einmal rastet Marie im Beisein ihrer kleinen Tochter völlig aus. Daraufhin flieht sie vor sich selbst. Sie zieht sich in ein Bergdorf zurück, pflückt Blumen, isst nichts als Reis und lässt ihre Vergangenheit mit Mattia Revue passieren. Auf der verzweifelten Suche nach einem Knoten, der sich lösen ließe, gerät sie immer weiter zurück bis in ihre früheste Kindheit. In Gedanken führt sie zahllose Gespräche: mit Mattia, mit realen und erfundenen Therapeuten, literarischen Figuren wie Parzival und mit der klugen Else der Gebrüder Grimm. Ganz überraschend findet sie dabei den Schlüssel, der ihr Leben grundlegend verändert. Ein kluger, witziger Roman, der so verspielt wie zärtlich vorführt, warum wir es denen am schwersten machen, die wir über alles lieben.

© Paula Troxler

In Kooperation mit der Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur. 

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