Foto: Aleks Sekanić

Foto: Ramona Früh

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Foto: Julia Toggenburger

Foto: Aleks Sekanić

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Sofalesungen

Julian Schmidli
«Zeit der Mauersegler»

© Anne Morgenstern

Winterthur

So 14.04.2024 17:00 Uhr

zu Gast bei Holzlabor, Altes Busdepot, Tösstalstrasse 86, 8400 Winterthur

Eintritt

Zahl, was du magst: CHF 10 / 20 / 30

Mit KulturLegi 5.-

Julian Schmidli

Julian Schmidli, geboren 1985 und aufgewachsen in Luzern, ist ein preisgekrönter investigativer Journalist und Filmemacher. Sein Debütroman basiert auf seinen eigenen Erfahrungen und Reisen, die er in den letzten zehn Jahren gemacht hat. Er lebt in Zürich.

Moderation: Toja Rauch

«Zeit der Mauersegler»

Nino und Tschüge sind Außenseiter. Von den anderen Kindern gehänselt, sind sie in ihrer eigenen Welt zwei unaufhaltbare Helden, sie sind wie Bud Spencer und Terence Hill, sie sind Double Trouble – bis sie auf dem Schulweg wieder mit Kuhmist beworfen werden. Immerhin haben sie einander, doch als Leila, das stille Mädchen aus dem Kosovo, im Dorf auftaucht, zerbricht die Freundschaft der beiden.

​Fünfzehn Jahre später bittet Tschüge Nino, ihn auf eine Junggesellenreise in den Kosovo zu begleiten, wo Tschüges und Leilas Hochzeit stattfinden soll. Der alten Zeiten wegen. Doch als sie in Ninos altem und viel zu kleinen Fiat 500 Giardiniera losfahren, merken sie, wie unterschiedlich sie geworden sind. Auf einer turbulenten Reise durch die Alpen, Italien und den Balkan erkunden sie den Wert ihrer Freundschaft und die Frage, wie viele Geheimnisse sie verträgt. Wie Mauersegler sind sie unterwegs, ohne Pause, immer am Limit, bis das Herz irgendwann nicht mehr mithalten kann. Am Ende der Reise ist die Welt noch dieselbe, aber die beiden Freunde haben sich für immer verändert.

In welchem Buch wärst du gern mit dabei?

​Ich würde gerne das Licht, die Gerüche und Geschmäcker in Elena Ferrantes Neapel erleben - und dann Lila und Lenù über den Weg laufen.


Was bedeutet es für dich, ein Buch zu schreiben?

​Zu schreiben heisst, neue Seiten von sich selbst zu entdecken - und alten Seiten neu zu verstehen.


Welches Buch hat dich besonders geprägt?

​Es gibt so Bücher, die ziehen einen in eine andere Welt und wirbeln einen so herum, dass man sie als anderer Mensch verlässt, ‚Ein wenig Leben' von Hanya Yanagihara war für mich so eines.

In Kooperation mit lauschig.

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