Sofalesungen

Lidija Burčak
«Nöd us Zucker»

© Yves Bachmann

Emmenbrücke

So 01.10.2023 17:00 Uhr

zu Gast bei Lluvia & WG, Seetalstrasse 20, 6020 Emmenbrücke

Eintritt

10.- / 20.- / 30.- (zahl was du magst)

Lidija Burčak

Als Kind von jugoslawischen Einwanderern kommt Lidija Burčak 1983 in Winterthur auf die Welt. Lieber wäre sie anderswo aufgewachsen und hätte etwas anderes gemacht als das KV. Sie zieht es trotzdem durch. Nach LAP, BMS, KME studiert sie in London Visuelle Anthropologie. Seither arbeitet sie als Filmschaffende und Autorin und liebt es, ein Publikum zu unterhalten. 

Moderation: Gina Dellagiacoma

«Nöd us Zucker»

Ein bisschen Jammern, ein bisschen Jugo und viel Ja zum Leben. Seit 1990 schreibt Lidija Burčak Tagebücher. Diese waren nicht für die Öffentlichkeit gedacht, doch Lidija Burčak fasste sich ein Herz! Und begann, zuerst im Freundeskreis, dann im grösseren Rahmen, daraus vorzulesen. Im Band «Nöd us Zucker» veröffentlicht sie nun Auszüge, die sie im Alter von 15 bis 32 geschrieben hat, ohne auch nur einen Satz daran zu ändern.

Wir erfahren direkt und unmittelbar von den Sorgen und Wünschen einer heranwachsenden Seconda: Sie kämpft mit Druck von aussen und Verwirrung von innen; ist wütend über die Lage der Welt, die Enge der Schweiz und die Langeweile in Winterthur. Ein Hin und Her zwischen schonungsloser Selbstkritik, nervigen Sinnfragen, grenzenlosem Optimismus und der Sehnsucht nach einem Leben als Künstlerin.

© Paula Troxler

Welches Buch würdest du niemals in der Tram lesen? 

"Calling in the one. 7 weeks to attract the love of your life" hab ich mal auf der Strasse gefunden und sofort gelesen.

Welches Buch würdest du dir am liebsten vorlesen lassen? Und von wem? 

Der kleine Prinz, im Original gelesen am liebsten von Sophie Marceau.

Was bedeutet es für dich, ein Buch zu schreiben? 

Ein Buch habe ich noch nie geschrieben, Tagebücher hingegen schon. Diese zu schreiben geben meinem Leben Tiefe und Sinn.

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